BananaRama – eine Forschungsreise zur Banane

Datum: 19. November 2026Zeit: 9:30 – 15:30Ort: Ausstellung vom 19. November 2026 bis zum 24. Januar 2027 im Eingang zu den Gewächshäusern

Ausstellungsankündigung
BananaRama - eine Forschungsreise zur Banane
Zwischen Ernährungssicherheit, Artenvielfalt und moderner Pflanzenforschung
vom 19. November 2026 bis zum 24. Januar 2027 im Eingang zu den Gewächshäusern
Dienstag - Sonntag, von 9:30 - 15:30 Uhr, Eintritt frei

Die Banane gehört zu den bekanntesten Früchten der Welt - und ist doch weit mehr als ein alltäglicher Snack. In vielen Ländern ist sie ein wichtiges Grundnahrungsmittel, sichert Einkommen und spielt eine zentrale Rolle für die Ernährung von Millionen Menschen. Besonders Kochbananen sind in Teilen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ein fester Bestandteil der täglichen Ernährung.

Mit der Ausstellung BananaRama - Eine Forschungsreise zur Banane lädt der Botanische Garten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dazu ein, die spannende Welt der krummen Frucht neu zu entdecken. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig Bananen sind, welche Bedeutung sie für Ernährungssicherheit und Landwirtschaft haben und warum sie heute ein wichtiges Forschungsobjekt sind.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die weit über den Obstkorb hinausreichen: Wie wächst eine Banane? Warum gibt es so viele unterschiedliche Sorten? Welche Rolle spielen Klimawandel, Krankheiten und nachhaltiger Anbau? Kann Forschung dazu beitragen, Bananen widerstandsfähiger und zukunftsfähiger zu machen?
Dabei richtet die Ausstellung den Blick auch auf die Ambivalenz moderner Pflanzenzüchtung. Neue Sorten können helfen, Ernteausfälle zu verringern und den Anbau an veränderte Klimabedingungen anzupassen. Zugleich stellen sich wichtige Fragen: Welche Vielfalt geht möglicherweise verloren? Wer entscheidet über Züchtungsziele, Saatgut und Zugang zu neuen Pflanzen? Und wie lässt sich verhindern, dass landwirtschaftliche Systeme stärker von wenigen Sorten, Technologien oder Institutionen abhängig werden?

Gerade die Banane macht diese Spannungsfelder besonders sichtbar. Viele Handelsbananen sind genetisch sehr ähnlich und dadurch anfällig für Krankheiten. Forschung und Züchtung können hier wichtige Antworten liefern, sollten aber nicht allein auf Ertrag, Haltbarkeit und Marktfähigkeit ausgerichtet sein. Ebenso wichtig ist es, traditionelle Sorten zu bewahren, lokale Anbausysteme zu stärken und die Interessen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ernst zu nehmen.

Die Ausstellung basiert auf der Arbeit der Globalen Forschungspartnerschaft für eine ernährungssichere Zukunft (CGIAR) und nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise vom Labor bis zum Acker, von der Biologie der Bananenpflanze bis zur internationalen Agrarforschung. Dabei wird deutlich: Die Zukunft der Banane ist nicht nur eine Frage der Forschung, sondern auch eine Frage von Biodiversität, Gerechtigkeit und verantwortungsvollem Umgang mit pflanzlicher Vielfalt.

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Details

Datum:
19. November 2026
Zeit:
9:30 – 15:30
Ort:

Ausstellung vom 19. November 2026 bis zum 24. Januar 2027 im Eingang zu den Gewächshäusern

Veranstaltungskategorien:
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