Studentische Holzskulpturen im Botanischen Garten der FAU
Seminar Fachbereich Architektur, TH Georg Simon Ohm, Christian Rösner
Vorstellung ihrer Arbeiten durch die Studenten
am Sonntag, den 14. Juni 2026 um 12:00 Uhr
Treffpunkt: Am Eingang zu den Gewächshäusern
Ab diesem Sonntag (14. Juni 2026, 12:00 Uhr) sind im Freiland des Botanischen Gartens die Arbeiten von Studierenden des Masterstudiengangs Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm zu sehen. Die Skulpturen entstanden unter der Leitung von Prof. Christian Rösner und setzen sich mit dem Spannungsfeld zwischen menschlichen Eingriffen in die Natur und der kreativen Auseinandersetzung mit natürlichen Formen auseinander. Dabei wird Holz nicht als industrieller Werkstoff verstanden, sondern als Material, das zum Beobachten, Verstehen und Gestalten einlädt.
Ausgangspunkt des Projekts waren intensive Naturstudien im Botanischen Garten Erlangen. Durch genaues Zeichnen und Beobachten von Pflanzenformen entwickelten die Studierenden individuelle Entwürfe, die von den Strukturen, Wachstumsweisen und Eigenheiten der Pflanzenwelt inspiriert sind. Für die abschließende Ausstellung wurden die Arbeiten gezielt für bestimmte Orte im Garten konzipiert, an denen sie mit ihrer Umgebung in einen Dialog treten und neue Räume der Wahrnehmung eröffnen.
Verwendet wurden Baumteile aus dem Marienbergpark Nürnberg, die ausschließlich mit traditionellen Handwerkzeugen bearbeitet wurden. Sägen, Äxte, Spaltkeile und Schnitzwerkzeuge ermöglichten eine unmittelbare Begegnung mit dem Material und seinen Eigenschaften. Der bewusste Verzicht auf maschinelle Bearbeitung rückte den handwerklichen Prozess sowie den respektvollen Umgang mit dem Werkstoff Holz in den Mittelpunkt.
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse eines Semesters, in dem Naturbeobachtung, handwerkliche Arbeit und gestalterische Ideen eng miteinander verbunden wurden. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Skulpturen im Freiland des Botanischen Gartens zu entdecken und den Blick auf Pflanzen, Holz und ihre Formenvielfalt neu zu schärfen.
Informationen zu Christian Rösner
https://www.christian-roesner.de/

